Ristedt – Aus Tradition modern

Das Modehaus Ristedt ist in der Bremer City einzigartig, denn es wurde vor 150 Jahren als „Tuch- und Manufacturwaaren-Geschäft“ gegründet und hat sich in fünf Generationen zum inhabergeführten Fachgeschäft für Damenoberbekleidung weiterentwickelt. 1867 hatte Heinrich Ristedt, der aus Barrien bei Syke stammte, in der Wachtstraße 21 das Stoff- und Modehaus gegründet. Es bot Wäsche, Stoffe und „Kleidung auf Vorrat“ aus eigener Werkstatt an. Seine Konfektionsbekleidung und besonders seine Mäntel waren in Bremen und Umgebung wohlbekannt. Bis zu den Blütenjahren vor dem Ersten Weltkrieg umfasste das Angebot auch Kleider, Blusen und Röcke sowie Manufaktur- und Bettwaren.

Ein Pferdefuhrwerk sorgte für die Warenauslieferung. In den 1920er Jahren zog Ristedt in die Kaiserstraße um und eröffnete weitere Ladengeschäfte in der Sögetraße und im Ostertorsteinweg. Mit der Wiederherstellung getragener Kleidung begann nach dem zweiten Weltkrieg der Neuaufbau. Erneut konzentrierte sich Ristedt auf seine Domäne: die Damenoberbekleidung. 1963 gelang es Johannes Heinrich Ristedt, wieder in das Herz der Bremer Innenstadt zurückzukehren, indem das neue Stammhaus in der Ansgaritorstraße gebaut und in Betrieb genommen werden konnte. Klaus Ristedt als vierte Generation gestaltete das Haus der Großkonfektion mit eigener Hutmacherei konsequent zum Spezialgeschäft für anspruchsvolle Damenoberbekleidung um. 2002 übernahm Jens Ristedt das Traditionsunternehmen in fünfter Generation und entwickelte es seitdem permanent erfolgreich weiter.

Jahre im Bremer Einzelhandel

Gründer Heinrich Ristedt

Anzeige zur Geschäftseröffnung 1867